Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation

Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
Prof. Dr. Renate Köcher, Institut für Demoskopie Allensbach: Die Betreuungssituation von Schulkindern aus der Sicht der Eltern
Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Hertie School of Governance: Vereinbarkeit von Familie und Beruf – Was sagen Kinder und Jugendliche dazu?
Broschüre „Schulzeit, Freizeit, Arbeitszeit – alles unter einem Hut?“
Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
Wenn der Nachwuchs das Schulalter erreicht, müssen viele Eltern ihren Familien- und Berufsalltag neu organisieren. Fehlende verlässliche Betreuung am Nachmittag, kurzfristige Ausfallstunden und Schulferien, die das normale Urlaubskontingent erwerbstätiger Eltern weit überschreiten, machen es schwer, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren oder die oft gerade erst gefundene Balance zwischen Familie und Beruf aufrecht zu erhalten.
Dies ändern lokale „Unterstützungsnetzwerke für Eltern mit Schulkindern“. In der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) initiierten Entwicklungspartnerschaft werden gemeinsam mit den Lokalen Bündnissen für Familie neue Ideen und Strategien für den Aufbau von zeitlich und räumlich durchgängigen Betreuungsketten für eine verlässliche Tagesbetreuung von der Früh bis in den Nachmittag entwickelt. An über 120 Standorten der Initiative verknüpfen Lokale Bündnisse bestehende Betreuungsangebote von verschiedenen Akteurinnen und Akteuren miteinander, ergänzen sie um neue Angebote oder bauen erstmalig Betreuungsformen auf.
Wie eine erfolgreiche Umsetzung lückenloser Betreuungsketten in der Praxis funktioniert, zeigen die vielfältigen bestehenden Angebote Lokaler Bündnisse. Das sind zum Beispiel Nachmittags- und Randzeitenbetreuung, Notfallbetreuung und Ferienprogramme. Das spezifische Know-how der Bündnisse ermöglicht die Entwicklung von Angeboten, die Lücken schließen und die Betreuung durch erfolgreiche Kooperationen nachhaltig absichern. 14 Bündnis-Projekte verlässlicher Schulkinderbetreuung wurden im Rahmen eines Ideenwettbewerbs zum Start der Entwicklungspartnerschaft als hervorragende Beispiele unter vielen Bewerbern ausgewählt und auf dem Bundeskongress am 31. Januar 2011 von Staatssekretär Josef Hecken ausgezeichnet.
Zentrale Ergebnisse und Erkenntnisse der Entwicklungspartnerschaft, die in den Regionalworkshops und durch die vielen Projekte der Lokalen Bündnisse gewonnen werden konnten, sind mit zahlreichen Tipps in dem Handbuch „Unterstützungsnetzwerke für Eltern mit Schulkindern – Kooperationen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ zusammengefasst. Mit vielen Beispielen aus der Bündnisarbeit gibt das Handbuch Antworten, wie Betreuungsangebote für Schulkinder gestaltet und zu lückenlosen Betreuungsketten verknüpft werden können. Zudem erfahren Leserinnen und Leser darin, wie eine professionelle Bedarfserhebung funktioniert, wie Betreuungsformen nachhaltig organisiert und wie Schulen, Unternehmen und Jobcenter als wichtige Partner für die Projekte gewonnen werden können.
Wir laden alle interessierten Lokalen Bündnisse ein, die Entwicklungspartnerschaft aktiv mitzugestalten und sich anzumelden. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer können die Ergebnisse der Entwicklungspartnerschaft im Bündnisportal verfolgen und Arbeitsmaterialien herunterladen.
Für alle Fragen rund um die Entwicklungspartnerschaft steht Ihnen die Fachberatung der Lokalen Bündnisse für Familie zur Verfügung.
Fachberatung
Lokale Bündnisse für Familie
Tel.: 030 39927-3433
Fax: 089 5499-9996
E-Mail: fachberatung@lokale-buendnisse-fuer-familie.de
Träger:
Roland Berger Strategy Consultants GmbH
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