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Kollegiale Beratung für Eberswalde

Zur Auszeichnung von Familienfreundlichkeit hat das Bündnis die kollegiale Beratung in Anspruch genommen.

Das Lokale Bündnis für Familie Eberswalde ist ein Zusammenschluss von Akteurinnen und Akteuren aus Sozial- und Bildungswesen, Wirtschaft und Gesellschaft der brandenburgischen Kreisstadt. Über 50 Bündnismitglieder setzen sich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie den stetigen Ausbau der Familienfreundlichkeit in Eberswalde ein.

Nun hat sich das Bündnis vorgenommen, besonders familienbewussten Unternehmen in Eberswalde eine Auszeichnung zu verleihen – und zu diesem Zweck das vom Servicebüro initiierte Format der „Kollegialen Beratung“ in Anspruch genommen. Dabei standen drei zentrale Fragen auf der Tagesordnung: Sollen die Unternehmen vom Lokalen Bündnis ausgewählt werden – oder soll es einen Wettbewerb geben, in dem lokale Unternehmen sich bewerben können? Wie könnte die Umsetzung aussehen, wie die Auswahl erfolgen, welche Bündnispartnerinnen und -partner der Jury angehören? Und wie soll schließlich die öffentliche Auszeichnung stattfinden?

In der 90 Minuten dauernden, virtuellen Beratung wurde schnell klar – mit einer solchen Auszeichnung gewinnen alle:  Vom Lokalen Bündnis, das seine Sichtbarkeit erhöht, über die Unternehmen bis hin zu Stadt und Landkreis wird deutlich gemacht, dass Eberswalde ein attraktiver Ort für Familien ist. Nicht zuletzt wird auch die öffentliche Wahrnehmung für das Thema der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestärkt.

Im Verlauf der Beratung wurden wichtige Punkte erörtert, die bei Planung und Umsetzung beachtet werden sollten, etwa, dass bei der Auszeichnung alle Unternehmensgrößen berücksichtigt werden und die Jury die Vielfalt der Stadt Eberswalde auf allen Ebenen spiegeln sollte.

Für das Lokale Bündnis für Familie Eberswalde nahmen Susanne Gast, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt beim Jobcenter Barnim und Bündnissprecherin Katrin Forster-König, teil. An der via Videokonferenz abgehaltenen Beratung nahmen Mentorinnen und Mentoren der Bundesinitiative sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Bündnissen des gesamten Bundesgebietes teil.

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