Aktionstag

Essener Bündnis für Familie macht Unternehmen fit für die Chancen neuer Arbeitswelten

Wie kann die zunehmende Digitalisierung in der Arbeitswelt Beschäftigte dabei unterstützen, Familie und Beruf noch besser zu vereinbaren? Welche Möglichkeiten zeitlicher, räumlicher und organisatorischer Flexibilität bieten sich an? Projekte des Essener Bündnisses für Familie beschäftigen sich auch in diesem Jahr mit neuen Ansätzen und Herausforderungen in der modernen Arbeitswelt – passend zum Motto des Aktionstags 2018 – „Von App bis Zeit für Familie: Wir fördern Vereinbarkeit.“

Bild zeigt: Männer mit Urkunde

Michael Feller (Bildmitte), Geschäftsführer der Ruhrbahn GmbH, nimmt 2017 die Re-Zertifizierungsurkunde von OB Thomas Kufen (re.) und Peter Renzel (li.) entgegen. Bildnachweis: Peter Prengel

Zu den Informations- und Dialogveranstaltungen rund um das Thema Vereinbarkeit, die das Lokale Bündnis erfolgreich etabliert hat, gehören das Unternehmensfrühstück und der Runde Tisch für Unternehmenspartner aus der Region. Durch den strukturierten  Erfahrungsaustausch werden sich selbst tragende Netzwerkstrukturen im Bündnis initiiert und die Bündnispartner dadurch bei der Umsetzung gelingender Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt. Die exklusiven Veranstaltungen für zertifizierte und interessierte Unternehmen des Bündnisses greifen personalpolitisch relevante Themen auf. Im Juni geht es beim 4. Runden Tisch um das nachgefragte Thema „Depression vs. Burnout – Prävention und Umgang mit der Depression am Arbeitsplatz, die Führungskräfte und Beschäftigte betreffen kann“. Eine Bündnis-Marketingkampagne in Kooperation mit der Ruhrbahn macht derzeit mit 400 Plakaten in Essener Straßenbahnen und Bussen auf den Mehrwert der Bündnis-Mitgliedschaft aufmerksam.

Mehr als ein Dutzend der über 130 Bündnispartner haben den Zertifizierungsprozess des Netzwerks durchlaufen und profitieren mit dem Essener Qualitätssiegel „Familienfreundliches Unternehmen“ im Wettbewerb um Fachkräfte. Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen, gleichzeitig Vorsitzender des Kuratoriums des Netzwerks Essener Bündnis für Familie, engagiert sich persönlich für die Vereinbarkeit und die weitere Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen in den Unternehmen und der städtischen Verwaltung. „Die gelingende und partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist auch Motor einer zukunftsweisenden Standortpolitik. Unternehmen, Kommune, Beschäftigte und Stadtgesellschaft profitieren dabei gleichermaßen“, so Kufen. So profitieren in Essen insgesamt bereits rund 15.000 Beschäftigte von den Vorteilen familienfreundlicher Personalpolitik in ihren Bündnis-Unternehmen. Koordination, Projektsteuerung  und Geschäftsführung obliegen der städtischen Stabsstelle im Jugendamt.

Das Essener Bündnis für Familie

Essener Unternehmensverband e. V., IHK, Kreishandwerkerschaft, Stadt Essen, DGB und über 130 Unternehmen, Stiftungen und eine Vielzahl engagierter Menschen haben das Essener Bündnis für Familie zu einem bestens funktionie-renden Netzwerk mit einer Vielzahl praktischer Erfolge gemacht. Regelmäßige Informations- und Dialogveranstaltungen sind wesentlicher Kern der Bündnisar-beit und bieten Unternehmensleitungen und Personalverantwortlichen vertrau-ensvollen Erfahrungsaustausch und verlässliche Kontakte. Rund 15.000 Beschäftigte profitieren in Unternehmen, die mit dem „Essener Audit“ ausgezeichnet wurden, von einer gesteigerten Familienfreundlichkeit.

 

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