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Familien in der Krise unterstützen

Wie können die Lokalen Bündnisse Familien in der Corona-Pandemie zur Seite stehen? Ideen aus der Praxis.

Mutter steht hinter Sohn, der am Schreibtisch sitzt, beide schauen auf einen Computerbildschirm

Quelle: Pexels.com/Julia M. Cameron

Gedruckt oder digital – Informationen für Familien

Wer gut informiert ist, kommt besser durch die Krise. Denn nur wer Unterstützungs- und Hilfsangebote kennt, kann sie auch nutzen. Unter dem Titel „Stark bleiben in der Krise“ hat das Lokale Bündnis für Familie im Regionalverband Saarbrücken deswegen einen Flyer herausgegeben, der die Leistungen des Netzwerkes aufführt. 

Wer konkrete, familienrelevante Themen ausführlicher behandeln und für Familien aufbereiten möchte, kann sich vom Bündnis für Familie Wolfsburg  inspirieren lassen: Mit dem Digitalen Familiendialog haben die Akteurinnen und Akteure ein neues Format gestartet, in dem Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft in Vorträgen und Diskussionen zu einer konkreten Fragestellung zu Wort kommen. Die Themen der ersten Veranstaltungen lauteten „Was wir in der Corona-Krise für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie lernen können“ und „Hilfestellungen zum Umgang mit Kindern in der Krise“.

Fit für den Unterricht zu Hause

Besonders die immer wieder ausfallende Kinderbetreuung in Kita und Schule stellt viele Familien in der Corona-Zeit vor große Herausforderungen. Die Lokalen Bündnisse für Familie haben verschiedene Angebote entwickelt, um das Homeschooling so einfach wie möglich zu gestalten. Damit Kinder, die normalerweise ganztägig betreut werden, auch zu Hause ein warmes Mittagessen erhalten, hat das Bündnis für Familie Bruchsal das Mensamobil ins Leben gerufen, bei dem Familien jeweils für den nächsten Tag das Essen für ihre Kinder bestellen können und dieses dann nach Hause geliefert bekommen.

Das Bündnis für Familie Kreis Unna hat Unternehmen dazu aufgerufen Laptops zu spenden. Die Grundschulen vor Ort können diese nun an Kinder verleihen, deren Familien nicht genügend digitale Endgeräte für den Unterricht zu Hause zur Verfügung haben. 

In Bewegung bleiben

Bei Homeschooling und Homeoffice kommt die Bewegung häufig zu kurz. Was dem entgegenwirkt, sind ausreichend Möglichkeiten, an der frischen Luft aktiv zu werden. Ein gutes Beispiel ist der vom Familienbündnis Leutkirch im Allgäu initiierte Spieloasen- und Erlebnisweg. Auf einer Gesamtlänge von 2,8 Kilometern durch die Stadt und die angrenzende Wilhelmshöhe können sich Kinder auf elf Spielplätzen austoben. Hinter jeder der Spieloasen versteckt sich ein altes Handwerk, das spielerisch erfahrbar wird.

Weitere Informationen zum Thema Corona finden Sie auf der Seite „Familien in Corona-Zeiten stärken“.
 

 

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