Aktionstag

In Randzeiten gut betreut

Im Berufsleben ist große zeitliche Flexibilität gefragt: Schichtarbeit, Dienstreisen und Weiterbildungen außerhalb der regulären Arbeitszeit sind keine Seltenheit. Eltern, die Familie und Beruf miteinander vereinbaren wollen, sind deshalb auf Kinderbetreuungsangebote angewiesen, die über die Regelbetreuung hinaus zur Verfügung stehen. Das Lokale Bündnis in Neubrandenburg „Stark durch Familie“ machte anlässlich des bundesweiten Aktionstags der Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ auf die Bedeutung ergänzender Betreuungsangebote aufmerksam und veranstaltete am 15. Mai 2013 eine Gesprächsrunde zum Thema Randzeitenbetreuung. Familien sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger waren herzlich dazu eingeladen, ab 14 Uhr im Bürgertreff des Vereins Fraueneinfälle Neubrandenburg an der Gesprächsrunde teilzunehmen und sich über bestehende Angebote zu informieren.

In Randzeiten gut betreut

Das Lokale Bündnis für Familie in Neubrandenburg lud zum Gespräch über ergänzende Betreuungslösungen ein

Im Berufsleben ist große zeitliche Flexibilität gefragt: Schichtarbeit, Dienstreisen und Weiterbildungen außerhalb der regulären Arbeitszeit sind keine Seltenheit. Eltern, die Familie und Beruf miteinander vereinbaren wollen, sind deshalb auf Kinderbetreuungsangebote angewiesen, die über die Regelbetreuung hinaus zur Verfügung stehen. Das Lokale Bündnis in Neubrandenburg „Stark durch Familie“ machte anlässlich des bundesweiten Aktionstags der Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ auf die Bedeutung ergänzender Betreuungsangebote aufmerksam und veranstaltete am 15. Mai 2013 eine Gesprächsrunde zum Thema Randzeitenbetreuung. Familien sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger waren herzlich dazu eingeladen, ab 14 Uhr im Bürgertreff des Vereins Fraueneinfälle Neubrandenburg an der Gesprächsrunde teilzunehmen und sich über bestehende Angebote zu informieren.

Welche flexiblen Betreuungslösungen gibt es bereits und welche weiteren Wünsche haben Mütter und Väter, wenn es darum geht Familie und Beruf in Einklang zu bringen? Mit der Gesprächsrunde wollte das Bündnis flexible Betreuungslösungen vorstellen und über die Möglichkeiten weiterer Angebote diskutieren. Bündniskoordinatorin Maritta Stachulski moderierte die Veranstaltung gemeinsam mit der Vorsitzenden des Vereins Fraueneinfälle Neubrandenburg, Anke Strunk. Neben der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Neubrandenburg Kornelia Springstein, beteiligten sich auch Vertreterinnen und Vertreter des Jobcenters sowie der Agentur für Arbeit Neubrandenburg, der Neubrandenburger Hochschule und des Tagesmüttervereins Neubrandenburg e.V. am Gespräch.

Im Rahmen der Veranstaltung stellte Anke Strunk zwei Projekte vor, die der Verein Fraueneinfälle Neubrandenburg e.V. als langjähriger Bündnispartner zum Thema „Randzeitenbetreuung“ bereits erfolgreich umgesetzt hat. Seit 2003 bietet der Verein die Randzeitenbetreuung „Zwergen-Service“ an. Das Projekt ermöglicht eine flexible, stundenweise Betreuung außerhalb der Kita-Öffnungszeiten im Haus der Eltern. Das Betreuungsangebot steht von fünf Uhr am frühen Morgen bis 22 Uhr am späten Abend zur Verfügung. Wenn Eltern dienstlich unterwegs sind, können sie auch eine Wochenendbetreuung für ihre Kinder buchen. Das Angebot gilt für Kinder bis zu zehn Jahren und beinhaltet zudem eine Hausaufgabenbetreuung. Darüber hinaus bringen die Erzieherinnen vom „Zwergen-Service“ die Kinder zur Kita, zum Musikunterricht am Nachmittag oder begleiten sie bei Arztbesuchen.

Unterstützung finden Neubrandenburger Eltern auch im Familienservicezentrum „Kompass“: Um Eltern die Suche nach dem passenden Kinderbetreuungsangebot zu erleichtern, hat der Verein Fraueneinfälle e.V. mit dem Projekt „Kompass“ Ende 2012 eine zentrale Anlaufstelle geschaffen, die bei der Suche und Vermittlung von Betreuungs- und Dienstleistungen unterstützt. Eine Vermittlungsdatenbank soll darüber hinaus die Möglichkeit bieten, vorhandene Angebote zu vergleichen und so leichter das passende Angebot zu finden. Auch über den „Kompass“ informierte die Gesprächsrunde am 15. Mai.

Um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger auf die Gesprächsrunde aufmerksam zu machen, sprach das Lokale Bündnis vorab die lokalen Medien an und informierte die Presse über die Veranstaltung und den bundesweiten Aktionstag 2013.

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