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Kreativ durch die Krise

Auch nach einem Jahr mit Corona können die Lokalen Bündnisse ihre Angebote nicht immer wie gewohnt umsetzen. Wie stehen sie Familien jetzt zur Seite?

Zwei Jungen im Kleinkindhalter gehen an einem See spazieren und halten sich an den Händen

Kinder beim Spaziergang, Quelle: Pixabay

Ein offenes Ohr für Familien

Familien stehen in der Krise vor großen Herausforderungen. Gerade zu Zeiten der eingeschränkten Betreuungsmöglichkeiten in Schule und Kita hatten und haben viele Eltern Mühe, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Häufig kommt es dann vor allem darauf an, zuzuhören. Das Bündnis für Familie Vogelsberg hat eine Umfrage gestartet und bei den Familien nachgehört: „Kinderbetreuung in Zeiten der Corona-Pandemie: Wie war (oder ist) das denn bei Ihnen?“ Die Antworten hat das Bündnis auf seiner Internetseite zusammengestellt und für die regionale Medienarbeit genutzt.

Aber auch allgemeinere Fragen verlieren für Eltern während der Pandemie nicht an Bedeutung: Welche Hilfsangebote gibt es vor Ort? Wo erhalten Familien mit wenig Geld Unterstützung? An wen können sich Eltern wenden, wenn sie Tipps zu Erziehungsthemen brauchen? Antworten liefert das Bündnis für Familie Tübingen im Rahmen einer Online-Themenreihe, die in Kooperation mit der Universitätsstadt Tübingen und der Familien-Bildungsstätte Tübingen entstanden ist. Die Inspiration hat das Bündnis in dem Online-Seminar „Familien auch digital erreichen!“ erhalten.

Damit Bewegung nicht zu kurz kommt

Wegen der Kontaktbeschränkungen sind viele Sportangebote nach wie vor nur eingeschränkt oder gar nicht möglich – je nach den aktuell geltenden Hygienemaßnahmen. Unter dem Motto „Sport im Ort“ bietet der Frankenhäuser Familien Band Anregungen, wie sich Familien trotzdem ausreichend bewegen können. Auf Plakaten bildet das Lokale Bündnis unterschiedlich lange Laufrouten durch die Stadt ab – jeweils mit der entsprechenden Kilometerzahl. So können Groß und Klein angepasst an das individuelle Fitness-Level die Umgebung erkunden und dabei etwas für ihre Gesundheit tun. 

Neuen Herausforderungen begegnen

Die andauernde Pandemie bringt auch immer wieder neue Hürden mit sich, die von den Bündnissen kreativ angegangen werden. Ältere Bürgerinnen und Bürger können nun geimpft werden, sind aber häufig nicht mehr so sicher im Straßenverkehr unterwegs. Deswegen hat sich das Lokale Bündnis für Familie Bad Honnef zusammen mit dem Fachdienst Soziales und Asyl der Stadt Bad Honnef etwas Besonderes ausgedacht: Impfkandidatinnen und -kandidaten, die nicht mit dem eigenen Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zum Impfzentrum fahren können, können eine Mitfahrbörse in Anspruch nehmen. Sie werden dann von Ehrenamtlichen dorthin und wieder zurückgebracht.

 

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