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„Mentor*innen arbeiten intensiv zusammen“

Mentorinnen und Mentoren erhalten exklusiv Informationen aus dem 9. Familienbericht.

Im Rahmen des Mentor*innen-Programms trafen sich die Bündnisexpertinnen und -experten der Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ gleich zwei Mal digital in der ersten Jahreshälfte 2021.

Bündnisse profitieren von der langjährigen Erfahrung der Mentorinnen und Mentoren

Um die Zusammenarbeit der Mentorinnen und Mentoren zu intensivieren, bot das Servicebüro ein Forum an, in dem sie sich über ihre vielfältigen Einsätze im Bundesgebiet austauschen konnten. In den Beratungsgesprächen mit Bündnissen gaben die Teilnehmenden ihren Erfahrungsschatz zu den Themen Erstellung eines Leitbildes, Bündnis-Neugründung, Erstellung einer Umfrage sowie Zusammenarbeit mit Stiftungen weiter. „Durch die neuen virtuellen Formate sind wir näher zusammengerückt und können noch besser voneinander lernen“, sagte Minka Bäumges vom Koblenzer Bündnis für Familie.

Aus den Gesprächen sei die Aktivität und der Zusammenhalt in der Bündnislandschaft, trotz der Herausforderungen und teilweise eingeschränkten Bündnisarbeit, herausragend. Dabei haben die Bündnisse in der Corona-Pandemie Neues ausprobiert und konnten Familien auch durch die Erweiterung um digitale Angebote gut erreichen.

Wissens-Transfer

Inhaltlich spannend wurde es auch in der Videokonferenz am 21. Juni 2021, die gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium und dem Deutschen Jugendinstitut e.V. stattfand.

Den Mentorinnen und Mentoren wurden exklusiv die Ergebnisse aus dem 9. Familienbericht „Elternsein in Deutschland“ präsentiert. Dagmar Müller, als Leiterin der Geschäftsstelle des 9. Familienberichts, stellte drei zentrale Punkte heraus:

  • Die heutigen Anforderungen an das „Elternsein“ sind gestiegen.
  • In Familien wird eine zunehmende strukturelle Vielfalt beobachtet, sowohl ethnisch als auch sozio-kulturell.
  • Die soziale Disparität nehme weiter zu.

Die Kommission empfiehlt daher eine bessere Qualität und Verbindlichkeit für Betreuungseinrichtungen sowohl für Kita- als auch Grundschulkinder. „Der Ausbau der Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern ist ein wichtiger Meilenstein der Vereinbarkeitspolitik“, so Dagmar Müller. Zur wirtschaftlichen Stabilität und um die Müttererwerbstätigkeit weiter zu steigern, empfiehlt die Kommission u.a. das Elterngeld zu dynamisieren und es damit für Väter attraktiver zu gestalten. Damit kann ein Schritt hin zu mehr partnerschaftlicher Vereinbarkeit erreicht werden.

Petra Mackroth, Leiterin der Abteilung Familie im BMFSFJ, berichtete den Mentorinnen und Mentoren über die aktuellen familienpolitischen Schwerpunktthemen. Sie betonte, dass das Thema Vereinbarkeit durch die Corona-Pandemie an Bedeutung gewonnen hat und die Lokalen Bündnisse für Familie einen wichtigen Beitrag dazu leisten.

Die Erkenntnisse aus der gezielten Wissensweitergabe und den aktuellen Informationen aus dem BMFSFJ tragen die Mentorinnen und Mentoren nun in die Bündnislandschaft.

Die Kurz-Präsentation zum Familienbericht können Sie sich hier herunterladen.

Wenn auch Sie Beratung von einer Mentorin oder einem Mentor wünschen, dann melden Sie sich gerne beim Team des Servicebüros. Erfahren Sie hier mehr über die Mentorinnen und Mentoren der Bundesinitiative.

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