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3. Quartalsthema 2021: Stärkung von Familien mit Migrationsgeschichte

Chancen der Vielfalt annehmen und Teilhabe stärken – Wie kann Integration und Teilhabe von Familien mit Migrations- und Fluchtgeschichte gelingen?

Drei Frauen, zwei mit Kopftuch, eine mit blonden Haaren, schauen gemeinsam in ein Schreibheft.

Quelle: Gettyimages

Die Fachkräftesicherung durch Zuwanderung ist für Deutschland von großer Bedeutung. Deutschland ist nach den USA das zweitwichtigste Zielland für internationale Migrantinnen und Migranten. Laut des neunten Familienberichts „Eltern sein in Deutschland“, weist ein Viertel der Bevölkerung einen Migrationshintergrund auf, und in 40 Prozent aller Familien mit minderjährigen Kindern haben entweder alle oder einzelne Familienmitglieder einen Migrationshintergrund. 

Die Familie hat eine wichtige und unterstützende Funktion bei der Zuwanderung. Um die Integration zu fördern und somit auch die Potentiale der Migration noch besser nutzen zu können, ist es von großer Bedeutung, die Teilhabe¬chancen zugewanderter Familien zu stärken. Daher braucht es passgenaue und bedarfsgerechte Angebote an Sprach- und Integrationskursen sowie berufliche Orientierungs- und Weiterbildungskurse für Eltern. Auch Lokale Bündnisse für Familie helfen dabei, entsprechende Aktivitäten und Angebote zu organisieren, so dass sich die Teilnahme sowohl für Väter als auch für Mütter mit den Anforderungen der Familie gut vereinbaren lässt. Die Angebote zeichnen sich durch qualifizierte und interkulturell geschulte und im Idealfall mehrsprachige Fachkräfte mit Migrationsgeschichte aus. So können alle Eltern erreicht und für erziehungs- und migrationsbezogene Themen sensibilisiert werden. 

Das Bundesfamilienministerium unterstützt dabei unter anderem mit dem Programm „Stark im Beruf“. Ein Angebot zum beruflichen (Wieder-)Einstieg für Mütter mit Migrationshintergrund. Mehr dazu erfahren Sie im Online-Seminar des Servicebüros am 24.08.2021, um 11:00 Uhr. Hier geht’s zur Anmeldung.
 

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