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Unsere neue Mentorin Alexandra Vogler im Interview

Alexandra Vogler aus dem Aktionskreis Familienfreundliches Kempten ist seit Februar dieses Jahres unsere neue Mentorin.

Foto: Alexandra Vogler

Alexandra Vogler aus dem Aktionskreis Familienfreundliches Kempten ist seit Februar dieses Jahres unsere neue Mentorin. Sie koordiniert den Aktionskreis Familienfreundliches Kempten e.V. (AFK). Im Interview erzählt sie von ihren schönsten Erfahrungen und gibt Tipps, wie Unternehmen und Kommunen von der Bündnisarbeit profitieren können.

 

Frau Vogler, Sie sind neue Mentorin für die Lokalen Bündnisse für Familie. Worauf freuen Sie sich in diesem Zusammenhang am meisten?

Ich freue mich insbesondere auf den Austausch mit den Mentoren und Mentorinnen, auch über die regionalen Grenzen hinaus. Im Vordergrund dabei steht für mich zum einen die Vernetzung untereinander, die eine enge Zusammenarbeit der einzelnen Lokalen Bündnisse ermöglicht. Dadurch entsteht die Chance, Projekte gemeinsam durchzuführen und kreative Ideen für die generationsübergreifenden Bedürfnisse und Anliegen der verschiedenen Familienmodelle zu entwickeln und zu fördern.

 

Was war bisher die schönste Erfahrung im Aktionskreis Familienfreundliches Kempten?

Unter dem Motto „Kräfte bündeln zu einer Großlobby für die Familie“ gründete sich der Aktionskreis Familienfreundliches Kempten im Oktober 2001 und wurde 2002 Mitglied der lokalen Agenda 21 der Stadt Kempten. Im Januar 2005 trat der Aktionskreis der bundesweiten Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ bei. Seitdem führten wir gemeinsam mit der Stadt Kempten eine Familienfreundlichkeitsprüfung durch, die in diesem Jahr im Rahmen einer Klausurtagung wieder auf den aktuellen Stand gebracht werden soll.
Ein besonderer Meilenstein war die helfende Hand in Zusammenarbeit mit dem Citymanagement. Über 65 Geschäfte und Einrichtungen haben sich verpflichtet, familienfreundliche Serviceleistungen anzubieten.

 

Wovon können Unternehmen und Kommunen in der Zusammenarbeit mit Netzwerken und Bündnissen profitieren?

Ziel ist es, das Netzwerk für Familien weiterzuentwickeln, den Standortfaktor Familie zu stärken und dem demographischen Wandel wie auch den damit verbundenen Themen.
Hierfür werden bestehende Angebote rund um die Familie aufgenommen und weitergegeben, Synergieeffekte durch Zusammenarbeit geschaffen und neue Projekte entwickelt.
Dafür von Bedeutung ist ein fachübergreifendes Netzwerk zwischen Unternehmen, Verbänden, kommunalen Einrichtungen und privaten Vereinigungen, die die Rahmenbedingungen für die verschiedenen Familienmodelle verbessern.
Alle Kräfte Kemptens, insbesondere die der Wirtschaft, des sozialen Bereiches, der Wissenschaft, der Kommunalpolitik und -verwaltung sollen integriert und gebündelt werden, um eine nachhaltige Entwicklung für Familien aller Schichten in Kempten zu sichern.

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