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Coburg - die Familienstadt mit Blick in die Zukunft

Coburg, 1. Dezember 2021 – Bündnis „Coburg – Die Familienstadt“ als „Bündnis des Monats Dezember“ ausgezeichnet.

von rechts: Oberbürgermeister Dominik Sauerteig, Bianca Haischberger, Leiterin des Bündnisses, Dr. Martin Faber, Vorstandssprecher Sparkasse Coburg-Lichtenfels, Dieter Ritz und Marc Baumann, Lions Club Coburg Veste

Die Prämierung zum „Bündnis des Monats“ geht in diesem Monat nach Bayern, an das Familienbündnis „Coburg – Die Familienstadt“. „Coburg ist eine Familienstadt, die viele Angebote für Familien jeden Alters hat, denn alle haben erkannt, dass die Familie die Zukunft der Gesellschaft ist“, sagt Bianca Haischberger, Leiterin der Stabsstelle des Coburger Bündnisses für Familie. Im Jahr 2005 mit ca. zehn Partnern gegründet, wächst das Bündnis für Familie in der Stadt mit ca. 41.200 Einwohnern seitdem stetig und zählt heute ca. 90 Unterstützerinnen und -unterstützer. „Coburg nimmt das Siegel ‚Familienstadt‘ sehr ernst“, sagt Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig. „Familienfreundlich zu sein ist im ländlichen Raum eine Frage der Zukunftsfähigkeit. Nur wo Familien gut und gern leben können, ist auch Entwicklung. Daher freuen wir uns sehr über die Auszeichnung“, so der Oberbürgermeister weiter.

Projekte des Bündnisses

Ziel des Familienbündnisses ist es, die Lebensbedingungen aller, auch benachteiligter Familien in der Stadt zu verbessern. Beispielhafte Projekte in Coburg sind der „Familienkompass“, der „Familienpass“ oder das Projekt „Willkommen in Coburg“ für Neubürgerinnen und Neubürger. Zudem hat das Bündnis zahlreiche Angebote angeregt, initiiert oder umgesetzt, unter anderem das „Netzwerk für Alleinerziehende“, die „Stillpunkte und das generationenfreundliche Einkaufen“, die Auszeichnung „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ sowie einen Flyer mit den wichtigsten Kontakten für Coronahilfen für Familien. Dieser Flyer ist in sieben Sprachen erhältlich.

„Coburg ist Kult“ – die Kinderkulturwoche 2021

Alljährlich findet in den Herbstferien die Kinderkulturwoche statt. „Kultur in all ihren Facetten allen Kindern näherzubringen, das ist die Idee der Kinderkulturwoche“, so Bianca Haischberger. Das Ferienangebot richtet sich an Familien gleich welcher Einkommensgruppe. Die Zielgruppe sind Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren. Während der Ferienwoche bieten vielfältige Bündnispartnerinnen und -partner kostenlosen Eintritt für ein Kind und eine Begleitperson an. Dieses Jahr waren beispielsweise das Museum der Kunstsammlungen des Veste Coburg, das Puppenmuseum Coburg und das Naturkunde-Museum dabei. Es gab viele Workshops, Kurse und Aktionen verschiedenster Einrichtungen. So bot die Stadtbibliothek an, einen Film zu drehen und beim Kunstverein Coburg e. V. gab es Aquarellmalkurse. „Werde Spieletester!“ hieß es in einer Buchhandlung, wo neue analoge Spiele ausprobiert werden konnten, und das Landestheater Coburg lockte mit Improvisationsworkshops. „Besonders in der Coronazeit wird das abwechslungsreiche Angebot von den Familien dankbar angenommen“, betont Bianca Haischberger.

Der Coburger Familienpass

Das Ziel, Familien im Alltag zu entlasten, verfolgt der Coburger Familienpass mit Ermäßigungen, Anregungen und exklusiven Angeboten. Die Bandbreite der ermäßigten Angebote reicht vom Kino Utopolis über Sportclubs und Kletterzentren bis zum Puppentheater und zur Volkshochschule, Vergünstigungen gibt es auch bei Friseuren, Wellnessangeboten und Fotografen. Beteiligt sind ebenso Dienstleister wie das Hallen- und Freibad Aquaria Coburg oder der Stadtbus (SÜC). Beide erhalten Zuschüsse der Stadt, damit sie Rabatte für Familien anbieten können.

Der Familienpass ist sehr beliebt und in Coburg schon seit über 25 Jahren kostenlos erhältlich. Seit 2021 kann man ihn digital über die Website des Bündnisses beantragen und in Kürze auch über eine App abrufen. Er gilt für alle Familien mit drei oder mehr Kindern, Alleinerziehende und Wohngeldempfänger, die mit mindestens einem Kind zusammenleben. Das Bündnis hat den Auftrag des Stadtrates zu Coburg, den Familienpass auszugeben und so Familien direkt zu unterstützen.

Kinderbaum – Ein schönes Fest für jedes Kind

Jedes Jahr gibt es drei Weihnachtswunsch-Bäume des Bündnisses in Coburg, einen bei der Sparkasse Coburg und zwei bei der HUK-Coburg. „Der Kinderbaum ist jedes Jahr eine große finanzielle Unterstützung für Familien. Besonders in dieser außergewöhnlichen Zeit wird finanzielle Hilfe mehr gebraucht. Gemeinsam mit den Bündnispartnerinnen und –partnern laden wir jedes Jahr alle Bürgerinnen und Bürger ein, die Wünsche zu erfüllen – denn jedes Kind soll zu Weihnachten lachen“, so Bianca Haischberger. In Zusammenarbeit mit den Schulen und Jugendsozialarbeitern wird geschaut, bei welchem Kind Bedarf ist bzw. welche Eltern ein geringes Einkommen haben.  Manchmal ist auch ein besonderer Schicksalsschlag oder auch die derzeitige Coronakrise ausschlaggebend. Das Bündnis verteilt Wunschbaumkarten an den Schulen und die Kinder schreiben oder malen ihre Wünsche darauf. Im Anschluss werden die Karten an die Bäume gehängt. Traditionell gibt es eigentlich dazu eine Weihnachtsfeier mit dem Coburger Christkind, einem Schulchor und dem Oberbürgermeister, der eine Geschichte vorliest – ein rundes Programm mit Plätzchen und allem, was dazu gehört, während der Coronapandemie werden die Geschenke an die Schulen gebracht und dort eine kleine Weihnachtsfeier durchgeführt.

Pressekontakt Bündnis

Bianca Haischberger
Leiterin der Stabsstelle
Stadt Coburg
Stabsstelle „Bündnis Coburg – Die Familienstadt“ und Demografie
Markt 1
96450 Coburg
Tel.: 09561 89 30 10
E-Mail: Bianca.Haischberger@coburg.de
Webseite: www.coburg.de/familie

 

Pressekontakt Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“

Servicebüro „Lokale Bündnisse für Familie“
DIHK Service GmbH
Breite Straße 29
10178 Berlin
Tel.: 0800 08 63 826
E-Mail: info‎@lokale-buendnisse-fuer-familie.de
Website: https://www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de

 

Hintergrund
Die Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ wurde Anfang 2004 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen. Ein Lokales Bündnis für Familie ist der Zusammenschluss verschiedener gesellschaftlicher Gruppen sowie Akteurinnen und Akteure eines Orts oder einer Region mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien vor Ort durch konkrete Projekte zu verbessern und somit bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen.

Derzeit engagieren sich bundesweit rund 19.000 Akteurinnen und Akteure, darunter circa 7.900 Unternehmen, in etwa 8.000 Projekten. Rund 600 Lokale Bündnisse sind in der Initiative aktiv (Stand November 2018). Das Bundesfamilienministerium hat ein Servicebüro eingerichtet, das den Aufbau und die Weiterentwicklung der Lokalen Bündnisse bundesweit koordiniert und unterstützt. Die Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

 

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