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Zeit für Familien schaffen

Bündnismentor Heinz Zohren stellt wissenschaftlichen Beitrag zur kommunalen Familienzeitpolitik vor.

Bild zeigt: Mutter und Vater mit zwei Kindern.

Bild zeigt: Mutter und Vater mit zwei Kindern.

Wer eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen will, muss nicht nur die Arbeitsbedingungen in den Blick nehmen, sondern auch die kommunale Infrastruktur. Denn Familien fehlt es oft vor allem an Zeit füreinander, weil die Arbeitszeiten der Eltern nicht zu den Schul- und Kita-Zeiten der Kinder passen – und darüber hinaus auch in Konflikt mit Öffnungs- und Sprechzeiten von Ärzten, Behörden und Supermärkten geraten. 

Hier setzt die kommunale Familienzeitpolitik an. Ziel dieses vergleichsweise jungen Politikfeldes ist es, die lokale Infrastruktur auf die Alltagsabläufe der Bürgerinnen und Bürgern abzustimmen. Wenn beispielsweise Kindertagesbetreuung, öffentlicher Nahverkehr und Arbeitszeiten der Eltern aufeinander abgestimmt sind, erhöht dies die Lebensqualität der Familien und schafft familienbewusste Lebensbedingungen. 

In einem Beitrag zum Buch „Die zeitgerechte Stadt“ zeigen der langjährige Mentor der Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ Heinz Zohren und Dr. Martina Heitkötter vom Deutschen Jugendinstitut wie eine kommunale Zeitpolitik erarbeitet und umgesetzt werden kann. 

Theoretisch fundiert und gleichzeitig praxisnah erklären sie, wie Familien durch kluge Zeitpolitik entlastet werden können und geben Hinweise, welche Schritte für die Umsetzung einer kommunalen Zeitpolitik notwendig sind. Das kürzlich veröffentlichte Buch kann hier kostenfrei als PDF heruntergeladen werden.

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