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Gemeinsam Angebote für Familien schaffen

Die Bündnisarbeit gemeinsam gestalten: Kollegiale Beratung für das Familienbündnis in der Region Osnabrück.

Sandra Holtgreife und Andrea Spree, Bündniskoordinatorinnen des Lokalen Bündnis für Familie in der Region Osnabrück. Quelle: Lokales Bündnis für Familie in der Region Osnabrück

Mehr Familienfreundlichkeit in der Region - dazu gestalten Stadt und Landkreis gemeinsam das Familienbündnis der Region Osnabrück. Große Bedeutung für die Bündnisarbeit hat die Auszeichnung und Zertifizierung familienfreundlicher Unternehmen in Osnabrück, mit dem Ziel Familienfreundlichkeit als Wettbewerbsvorteil zu fördern.

Um Kooperationen, die Sichtbarkeit der Bündnisarbeit sowie das Angebot für Familien vor Ort weiter auszubauen, wurde das Bündnis im Oktober von anderen Bündnissen aus der Bundesinitiative kollegial beraten. Dabei wurde über den eigenen Tellerrand geschaut und Fallbeispiele für besonders gelungene Bündnisarbeit diskutiert. Drei Leitfragen standen im Vordergrund:

  • Mit welchen Netzwerk- und Sozialpartnern arbeiten andere Bündnisse zusammen?
  • Wie können der individuelle Bedarf von Familien bestmöglich ermittelt und passgenaue Angebote erarbeitet werden?
  • Wie werden Familien auf die vielfältigen Angebote am besten aufmerksam?

Als Ergebnis wurde unter anderem festgehalten, dass ein genauer Überblick über die potenziellen Kooperationspartnerinnen und -partner für die Bündnisarbeit von großer Bedeutung ist. Gemeinsam mit verschiedenen lokalen Institutionen aus Politik, Wirtschaft und Kommune, die sich mit dem Thema Vereinbarkeit beschäftigen, können so die Bedarfe von Familien vor Ort herausgestellt, Angebote umgesetzt und die Sichtbarkeit der Bündnisarbeit erhöht werden. Als Beispiel wurde die gemeinsame Umsetzung einer Betriebs-Kita mit Partnerunternehmen diskutiert.

Die Steigerung der eigenen Sichtbarkeit kann durch eine Verzahnung verschiedener Maßnahmen erfolgen. Beispielhaft können Eltern bei besonderen Gelegenheiten durch Informationsmaterial auf die Bündnisarbeit aufmerksam gemacht werden. Informationsstände in Fußgängerzonen, auf Vernetzungsveranstaltungen oder bei Arbeitsgruppentreffen bieten eine gute Möglichkeit, um auf sich und das eigene Angebot hinzuweisen.   

Als Erfolgsmodelle aus der Bündnislandschaft wurden vorgestellt:

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