„Mama, kann ich zu den Büchern?“ – Kinder zwischen Büchern in Gifhorn

Gifhorner Bündnis für Familie

Gifhorner Bündnis für Familie

Ort: 38518 Gifhorn
Bundesland: Niedersachsen
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„Mama, kann ich zu den Büchern?“ – Kinder zwischen Büchern in Gifhorn

Behördengänge oder Arzttermine sind für Kinder nur selten interessant – für Eltern aber unumgänglich. Was also tun, wenn Mütter und Väter zum Einwohnermeldeamt, in den Supermarkt oder zum Hausarzt müssen und den Nachwuchs nicht unbedingt mitnehmen möchten? Das Gifhorner Bündnis für Familie hat für solche Situationen das Projekt „Kinder zwischen Büchern“ ins Leben gerufen.

Jeden Donnerstag zwischen drei und sechs und jeden Samstag zwischen zehn und eins können Eltern ihren Kindern statt des Gedränges im Warteraum oder an der Kasse eine spannende Alternative bieten: In der Stadtbibliothek Gifhorn erleben Kinder ab drei Jahren die Welt der Bücher. „Kinder zwischen Büchern“ ist ein Angebot für Eltern und Kinder. Denn neben der Hilfe, die es Eltern bietet, gibt es den Kindern die Möglichkeit, früh und gemeinsam die spannende Welt des Lesens kennen zu lernen. Auch innerhalb der Stadt geht das Projekt auf Reisen. So werden die Bücher eingepackt und die Kinder freitags von drei bis sechs auf dem Gelände des Kinderschutzbundes betreut und an Bücher herangeführt. Betreut werden sie dabei von qualifiziertem Personal unter Trägerschaft der Diakonischen Heime – kostenfrei, drei Stunden lang. In Kooperation mit der Musikschule, der Kunstschule und Gifhorner Künstlern gibt es ein festes monatliches Angebot.

Inzwischen sind aus dem Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit zwei neue Halbtagsstellen entstanden. Zudem haben Gifhorner Unternehmen als Kooperationspartnerinnen und -partner des Bündnisses die Co-Finanzierung übernommen: real,-, Leifert, Gmyrek, Schütte, Hempel, Werner-Tours, das Schuhhaus Galipp, Askero, redumed und Bobos Geschenkeshop sind mit dabei.

Beim Ersten Deutschen Familientag am 15.05.2006 wurde das Projekt in Berlin einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und gewann einen Preis der Rama-Aktion „Mehr Kinder besser betreut“.

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